MEDIKUSS Hamburg
Gesichtsästhetik
Persönliche Schönheit bewahren.
Individuelle Gesichtsästhetik mit ärztlicher Diagnostik, ästhetischem Gespür und klarer Indikation. Minimalinvasive Verfahren stehen am Anfang; chirurgische Lösungen werden erst erwogen, wenn sie für das persönliche Ziel sinnvoller sind.
Welche Behandlung sinnvoll ist, entscheidet sich nicht anhand eines Trends, sondern nach Untersuchung, Diagnose und Ihren persönlichen Zielen.
Medizinisch geprüft von DR. MED. DR. MED. DENT. HANS KREHN · zuletzt geprüft am 18.09.2026
Fadenbehandlungen werden bei MEDIKUSS primär als Gewebeunterstützung und Straffung eingeordnet – nicht als Ersatz für ein chirurgisches Facelift.
Behandlungsspektrum
01 · Analyse & Behandlungsplanung
Hautanalyse
Eine strukturierte Analyse erfasst Hautqualität, Volumenverteilung, Mimik und Gesichtsproportionen. Daraus entsteht ein Behandlungsplan, der sinnvolle Möglichkeiten, Grenzen und eine geeignete Reihenfolge verständlich einordnet.
02 · Mimik & Volumen
Botulinumtoxin
Botulinumtoxin reduziert gezielt die Aktivität ausgewählter Muskeln und kann dadurch mimisch bedingte Falten mildern. Dosierung und Injektionspunkte werden an Anatomie, Mimik und den gewünschten Erhalt des natürlichen Ausdrucks angepasst.
Medizinische EinordnungOberlippenbewegung und Gummy Smile
Zeigt sich beim Lächeln viel Zahnfleisch, weil die Oberlippe sehr stark angehoben wird, richtet sich die Beurteilung auf die Muskelbewegung. Bei ausgewählten muskulär geprägten Befunden bieten wir Botulinumtoxin zur vorübergehenden Reduktion der Oberlippenhebung an – zulassungsüberschreitend (Off-Label), zeitlich begrenzt. Zahnfleischverlauf und skelettales Oberkieferwachstum ändert das nicht. Präparat, Dosierung, Nutzen, Risiken und Alternativen werden vor der Behandlung individuell aufgeklärt.
Medizinische EinordnungHyaluron & Filler
Filler können verlorenes Volumen ausgleichen, Konturen definieren oder Proportionen harmonisieren. Wir planen konservativ und berücksichtigen Gewebequalität, Gefäßanatomie und die natürliche Bewegung des Gesichts.
Medizinische Einordnung03 · Hautqualität & Biostimulation
Was umgangssprachlich häufig als Mesotherapie bezeichnet wird, ist im Kern kein einzelnes Präparat, sondern ein Applikationsweg: die gezielte Einbringung von Wirkstoffen über viele kleine, oberflächliche Injektionen in die Haut. Genau dieses Prinzip steckt hinter unseren Behandlungen mit Skinbooster, Peptidyal und Polynukleotiden – wir nennen die eingesetzten Wirkstoffe hier bewusst beim präzisen Namen, statt sie unter dem allgemeinen Begriff Mesotherapie zusammenzufassen. Welches Präparat im Einzelfall passt, hängt von Hautbefund und Behandlungsziel ab – nicht jede Option ist für jede Haut gleich sinnvoll.
Skinbooster
Skinbooster bringen feuchtigkeitsbindende Substanzen flächig in die Haut ein. Ziel ist nicht mehr Volumen, sondern eine Unterstützung von Feuchtigkeit, Elastizität und Oberflächenstruktur. Die Anwendung erfolgt mesotherapeutisch, also über feine Mikroinjektionen in die Haut.
Medizinische EinordnungPeptidyal
Peptidyal bezeichnet eine Produktfamilie mit unterschiedlichen Formulierungen zur Biorestrukturierung der Haut. Je nach Präparat können nicht vernetzte Hyaluronsäure, Aminosäuren und weitere Bestandteile enthalten sein. Zusammensetzung, Zweckbestimmung, Produktstatus, Injektionsebene und Eignung werden für das konkret eingesetzte Präparat geprüft und erläutert. Auch dies ist eine Form der Mesotherapie.
Medizinische EinordnungPolynukleotide (PN/PDRN)
Polynukleotid-Präparate enthalten hochgereinigte DNA-Fragmente, die je nach Produkt aus Fisch-DNA, häufig aus Lachs oder Forelle, gewonnen werden. Umgangssprachlich wird dies teils als ‚Lachssperma-Behandlung‘ bezeichnet; medizinisch ist diese Bezeichnung ungenau. Auch diese Behandlung zählt zur Mesotherapie, verwendet aber – anders als viele klassische Mesotherapie-Cocktails – keine Hyaluronsäure, sondern hochgereinigte DNA-Fragmente. Die intradermale Injektionsbehandlung wird zur Verbesserung von Hautqualität, Feuchtigkeit, Elastizität und feinen Linien angeboten. Die bisherige Evidenz ist vielversprechend, jedoch begrenzt und heterogen. Produktstatus, Eignung, Allergien, mögliche Risiken und Alternativen werden vorab individuell ärztlich geprüft.
Medizinische EinordnungPRP-Eigenblutbehandlung
Für PRP wird Blut entnommen und ein plättchenreiches Plasma aufbereitet. Das autologe Präparat wird zur Unterstützung ausgewählter Parameter der Hautqualität angeboten. Aufbereitungssysteme, Konzentrationen und Protokolle unterscheiden sich; die Studienlage ist nicht für jedes Ziel gleich belastbar. Indikation, Blutbild, Medikamente, Risiken und Alternativen werden individuell geprüft.
Medizinische Einordnung04 · Straffung & Chirurgie
Fadenstraffung mit CARA PDO-Fäden
Bei MEDIKUSS verstehen wir die Fadenbehandlung primär als Straffung und Unterstützung des Gewebes – nicht als Ersatz für ein chirurgisches Facelift. Je nach Befund werden geeignete CARA PDO-Fäden in einer definierten subkutanen Ebene platziert. Ziel ist die Stabilisierung in Bereichen, in denen zusätzliches Hyaluronvolumen ungünstig wirken oder sich ungewollt verteilen könnte. Das subkutane Fett wird dabei nicht vermehrt; unterstützt wird der Gewebeverbund durch mechanische Führung und nachfolgendes Remodeling. Fadentyp, Ebene, Nutzen, Grenzen und Risiken werden individuell festgelegt.
Medizinische EinordnungLidstraffung
Bei einer Lidstraffung (Blepharoplastik) werden überschüssige Lidhaut und bei Bedarf tiefer liegende Gewebe – etwa Fettanteile – gezielt korrigiert. Operiert wird das Oberlid, das Unterlid oder beides; das entscheidet der Befund, nicht ein Standardpaket. Anlass kann eine funktionelle Beeinträchtigung sein, etwa wenn schwere Lidhaut das Gesichtsfeld einengt, oder ein ästhetischer Wunsch nach wacherer Lidform – beides setzt eine Untersuchung voraus.
Planung und Schnittführung orientieren sich an Funktion, natürlicher Lidfalte, Symmetrie und den individuellen Gesichtszügen. Als MKG-Praxis beurteilen wir die periorbitale Anatomie, das Weichgewebe und die Nachbarregionen mit; Braue und Stirn können die Lidform beeinflussen und werden deshalb in der Untersuchung berücksichtigt. Ziel ist eine medizinisch klare, unauffällige Korrektur – kein einheitliches „Ideal-Lid“.
Mit einer sozialen Auszeit von etwa fünf bis sieben Tagen ist zu rechnen; in diesem Zeitraum erfolgt in der Regel der Fadenzug. Schwellung und Bluterguss können in den ersten Tagen auftreten und klingen unterschiedlich schnell ab. Dauer und Verlauf bleiben individuell. Das ist eine Orientierung nach den hier üblichen Verläufen, kein festes Heilversprechen.
Mini- & Facelifting
Ein Lifting repositioniert abgesunkenes Gewebe, statt die Haut nur oberflächlich zu spannen. Umfang und Technik richten sich nach Befund, Gewebe und gewünschter Veränderung – vom begrenzten Mini-Lift bis zur umfassenderen Korrektur. Lidstraffung und Facelift sind verschiedene Eingriffe; sie werden nur kombiniert, wenn der Befund das begründet.
Die soziale Auszeit liegt typischerweise bei etwa fünf bis sieben Tagen; der Fadenzug fällt in diesen Zeitraum. Das ist eine Orientierung, kein festes Heilversprechen.
Die Inhalte dienen der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine persönliche Untersuchung, Diagnose oder individuelle Aufklärung über Nutzen, Grenzen, Risiken und Alternativen.
Klar beantwortet
Häufige Fragen
Ausführliche Einordnung mit Quellen steht unter Wissen.
Sind Botulinumtoxin und Hyaluron austauschbar?+
Botulinumtoxin und Hyaluron-Filler sind nicht austauschbar: Botulinumtoxin reduziert Mimikaktivität, Hyaluron gibt Volumen oder Kontur.
Ersetzen Fäden ein Facelift?+
Fadenbehandlungen werden bei MEDIKUSS primär als Gewebeunterstützung und Straffung eingeordnet – nicht als Ersatz für ein chirurgisches Facelift.
Was leisten Skinbooster?+
Skinbooster zielen primär auf Hydratation und Hautqualität, nicht auf gezielte Volumenmodellierung wie klassische Filler.
Was bedeutet Peptidyal als Produktfamilie?+
Peptidyal bezeichnet eine Produktfamilie mit unterschiedlichen Formulierungen; Zusammensetzung, Zweckbestimmung und Eignung müssen für die konkret verwendete Variante geprüft werden.
Wie wird über PRP aufgeklärt?+
PRP zur Unterstützung der Hautqualität zeigt in Übersichten vielversprechende Signale für einzelne Parameter; Protokolle und Ergebnisse sind jedoch heterogen und ersetzen keine Volumen- oder Straffungsbehandlung.
Wie wird über Polynukleotide aufgeklärt?+
Polynukleotid-Behandlungen zur Hautqualität haben eine vielversprechende, aber begrenzte und heterogene Evidenzlage.
Wird bei der Lidstraffung das Ober- oder das Unterlid operiert?+
Das entscheidet der Befund. Oberlid, Unterlid oder beides können infrage kommen; es gibt kein Standardpaket.
Wie lange fällt man nach Lidstraffung oder Facelift aus?+
Mit einer sozialen Auszeit von etwa fünf bis sieben Tagen ist zu rechnen; in diesem Zeitraum erfolgt in der Regel der Fadenzug. Das ist eine Orientierung nach den hier üblichen Verläufen, kein festes Heilversprechen.
Ersetzt eine Lidstraffung ein Facelift?+
Nein. Die Lidstraffung korrigiert Lidhaut und bei Bedarf tiefer liegende Lidgewebe. Ein Facelift repositioniert abgesunkenes Gesichtsgewebe. Beide können nur nach Untersuchung und nur bei passender Indikation kombiniert werden.
Medizinische Einordnung
Botulinumtoxin reduziert gezielt muskuläre Aktivität und wird deshalb vor allem bei mimisch bedingten Falten eingesetzt. Volumenverlust und Hauterschlaffung werden gesondert beurteilt.
Skinbooster zielen primär auf Hydratation und Hautqualität, nicht auf gezielte Volumenmodellierung wie klassische Filler.
Polynukleotid-Behandlungen zur Hautqualität haben eine vielversprechende, aber begrenzte und heterogene Evidenzlage.
PRP zur Unterstützung der Hautqualität zeigt in Übersichten vielversprechende Signale für einzelne Parameter; Protokolle und Ergebnisse sind jedoch heterogen und ersetzen keine Volumen- oder Straffungsbehandlung.
Peptidyal bezeichnet eine Produktfamilie mit unterschiedlichen Formulierungen; Zusammensetzung, Zweckbestimmung und Eignung müssen für die konkret verwendete Variante geprüft werden.
Bei ausgewählten muskulär geprägten Befunden bietet MEDIKUSS Botulinumtoxin zur vorübergehenden Reduktion der Oberlippenhebung an. Für diese Indikation erfolgt die Anwendung zulassungsüberschreitend (Off-Label). Die Wirkung betrifft die Muskelbewegung und lässt nach einigen Monaten nach; gingivale oder skelettale Ursachen werden dadurch nicht behandelt. Präparat, Dosierung, Nutzen, Risiken und Alternativen werden vor der Behandlung individuell aufgeklärt.
Individuelle Einordnung