MEDIKUSS Hamburg

MKG & Chirurgie

Präzision, wenn sie zählt.

MEDIKUSS ist eine Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG): Fachärzte mit ärztlicher und zahnärztlicher Ausbildung planen Eingriffe medizinisch sicher, anatomisch präzise und ambulant verständlich begleitet – vom Weisheitszahn über die Implantologie bis zur Gesichtschirurgie. Das Spektrum geht über rein zahnärztliche Oralchirurgie hinaus.

Welche Behandlung sinnvoll ist, entscheidet sich nicht anhand eines Trends, sondern nach Untersuchung, Diagnose und Ihren persönlichen Zielen.

Medizinisch geprüft von DR. MED. DR. MED. DENT. HANS KREHN · zuletzt geprüft am 26.09.2026

Bei Hinweisen auf eine skelettale Ursache erfolgt die fachärztliche Beurteilung bei MEDIKUSS durch DR. MED. DR. MED. DENT. HANS KREHN, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Arzt und Zahnarzt. Orthognathe Kieferverlagerungsoperationen werden nicht in unserer Praxis durchgeführt; nach einer externen Operation ist eine Nachsorge in der Praxis möglich.

Behandlungsspektrum

01 · Mund- & Kieferchirurgie

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Mund- & Kieferchirurgie

Als MKG-Fachärzte verbinden wir Humanmedizin und Zahnmedizin in einer mehrjährigen Facharztweiterbildung – das geht über rein zahnärztliche Oralchirurgie hinaus. Neben oralen Eingriffen beurteilen und behandeln wir auch komplexere Situationen an Kiefer, Weichgewebe und angrenzenden Strukturen. Bildgebung, klinischer Befund und Gesamtplanung entscheiden über Indikation und schonendes Vorgehen.

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Weisheitszähne

Weisheitszähne müssen nicht grundsätzlich entfernt werden. Bei Entzündungen, Platzmangel, Schäden an Nachbarzähnen oder schwieriger Lage – etwa dicht am Nerv – ist die MKG-fachärztliche Beurteilung entscheidend: Anatomie, Risiko und Alternativen werden klar eingeordnet, bevor operiert wird.

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Gummy Smile: gingivale und skelettale Ursachen

Wird beim Lächeln übermäßig viel Zahnfleisch sichtbar, kann die Ursache im Weichgewebe, im Knochenverlauf am Frontzahn oder in einem vertikalen Überwachstum des Oberkiefers liegen. Als MKG-Facharzt beurteilt Hans Krehn diese Anteile und bietet bei passender Indikation Gingivektomie, chirurgische Kronenverlängerung und Lippenreposition an. Die Evidenz zur Lippenreposition stützt sich überwiegend auf Fallserien mit Nachbeobachtung bis zwölf Monate. Orthognathe Kieferverlagerungsoperationen werden nicht in unserer Praxis durchgeführt; Nachsorge nach externer Operation ist möglich.

Medizinische Einordnung

02 · Implantologie & Knochen

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Zahnimplantate auch bei anspruchsvoller Knochensituation

Als Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie verbindet Hans Krehn implantologische Planung mit Erfahrung in Knochen- und Weichgewebschirurgie – über rein zahnärztliche Oralchirurgie hinaus. Dadurch können auch anspruchsvolle anatomische Ausgangssituationen differenziert beurteilt und – falls medizinisch sinnvoll – mit Implantation, Augmentation oder einer weniger aufwendigen Alternative versorgt werden. Eine Implantation in jeder denkbaren Situation kann dennoch nicht pauschal zugesagt werden.

Medizinische Einordnung
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Sofortimplantation

Bei einer Sofortimplantation wird ein Implantat unmittelbar nach der Zahnentfernung eingesetzt. Unter MKG-fachärztlicher Leitung befürwortet MEDIKUSS dieses gewebeschonende Vorgehen, wenn Infektionslage, Knochenfach, Weichgewebe, Primärstabilität und die geplante Prothetik dafür geeignet sind. Sofortimplantation bedeutet nicht automatisch sofortige Belastung oder sofortige definitive Versorgung; diese Entscheidungen werden getrennt getroffen.

Medizinische Einordnung
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Kurze Implantate

Die Länge ist ein Merkmal der geplanten Versorgung; innerhalb einer Implantatreihe können unterschiedliche Längen verfügbar sein. Systeme und Ergebnisse sind nicht pauschal identisch. Bei geeigneten Voraussetzungen kann eine kürzere Ausführung Knochenaufbau vermeiden oder dessen Umfang reduzieren. Befund, Knochenangebot, geplante Prothetik und individuelle Risiken bleiben maßgeblich.

Die Implantation bleibt ein chirurgischer Eingriff. Es gibt keine Zusage „immer ohne Knochenaufbau“, „risikolos“ oder „schmerzfrei“. Die praxisinterne KUS-Orientierung (kurz und simpel) bezeichnet Implantate bis höchstens 6 mm; Studien nutzen teils andere Längengrenzen (zum Beispiel unter 8 mm). Ergebnisse zu einer Länge lassen sich nicht auf kürzere Varianten übertragen. Entscheidend bleiben Knochenqualität, Implantatdurchmesser und -position, Bissbelastung, Gegenbezahnung, Reinigungsfähigkeit und die geplante Prothetik. Das KIS-Prinzip (Keep it simple) lautet: so wenig chirurgischer Aufwand wie möglich, so viel Sicherheit und Substanz wie nötig – eingeordnet im MKG-chirurgischen Gesamtkonzept.

Medizinische Einordnung
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Knochenaufbau

Ein Knochenaufbau schafft Volumen, wenn der vorhandene Kiefer keine stabile Implantatversorgung erlaubt. Verfahren und Material richten sich nach Größe und Lage des Defekts sowie der geplanten Versorgung – bei MEDIKUSS unter MKG-fachärztlicher Beurteilung, nicht allein als oralchirurgischer Einzelschritt.

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Wenn Ihnen der Eingriff Sorgen macht

Sprechen Sie Ihre Sorgen bereits bei der Terminvereinbarung an. Im Gespräch können Sie klären, wie die Behandlung abläuft, welche Pausen möglich sind und welche Form der Betäubung für Ihre Situation infrage kommt – örtliche Betäubung, Sedierung oder, nach medizinischer Prüfung, Narkose. Ob ein Knochenaufbau nötig ist oder eine weniger umfangreiche Versorgung möglich ist, lässt sich erst nach der Untersuchung beurteilen. Ausgeprägte Zahnarztangst ist eine eigene Versorgungsfrage; sie wird im Gespräch ernst genommen, ohne pauschale Narkose-Eignung und ohne dass daraus ein bestimmtes Behandlungsergebnis folgt.

Medizinische Einordnung

Vom Implantat zum Zahnersatz

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Vom Implantat zum Zahnersatz

Bei MEDIKUSS in Hamburg planen wir Implantation und Zahnersatz gemeinsam. Diese Übersicht zeigt einen möglichen Ablauf mit geschlossener Einheilung.

Ablaufskizze

Möglicher Implantatablauf mit geschlossener EinheilungBeispiel mit fünf Schritten: Untersuchung und Planung mit Diagnostik nach Befund; Implantation mit geschlossener Einheilung; Freilegung; Einsetzen des Zahnersatzes in der Regel eine Woche nach der Freilegung; Kontrollen. Planungsbeispiele für die Einheilung sind etwa vier Monate im Oberkiefer und drei Monate im Unterkiefer. Die Balken sind alternative Beispiele, keine gemeinsame maßstäbliche Terminachse. Bei Knochenaufbau, Sofortimplantation oder anderem Einheilkonzept kann der Ablauf abweichen.UntersuchungImplantationFreilegungZahnersatzKontrollenOberkiefer: Einheilung ca. 4 Monate · PlanungsbeispielUnterkiefer: Einheilung ca. 3 Monate · Planungsbeispielin der Regel 1 Woche

Die fünf Schritte im Überblick

  1. 01Untersuchung und Planung

    Klinischer Befund und die geplante Prothetik bestimmen das Vorgehen. Bildgebung erfolgt nach Befund — daraus folgt keine allgemeine 3D- oder DVT-Pflicht.

  2. 02Implantation und Einheilung

    Diese Übersicht zeigt eine geschlossene Einheilung als Beispiel, nicht jeden Implantatverlauf. Im Oberkiefer rechnen wir oft mit etwa vier Monaten, im Unterkiefer mit etwa drei Monaten — Planungsbeispiele, keine feste Zusage.

  3. 03Freilegung

    Nach der Einheilung wird das Implantat für die prothetische Versorgung freigelegt, sofern das Einheilkonzept das vorsieht.

  4. 04Einsetzen des Zahnersatzes

    Zwischen Freilegung und Einsetzen des Zahnersatzes liegt in der Regel eine Woche. Das ist die hier übliche Orientierung, keine feste Zusage.

  5. 05Kontrollen

    Nach der Versorgung folgen Kontrollen. Abstand und Umfang richten sich nach Befund und Versorgungsform.

Die Balken sind alternative Beispiele, keine gemeinsame maßstäbliche Terminachse. Die tatsächliche Dauer hängt von Befund und Heilungsverlauf ab. Bei Knochenaufbau, Sofortimplantation oder einem anderen Einheilkonzept kann der Ablauf abweichen.

03 · Gesichtschirurgie

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Lid- und Gesichtschirurgie

Funktionelle und ästhetische Eingriffe im Gesicht gehören zum Fachgebiet der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Die Lidchirurgie ist dabei ein eigener, anatomisch anspruchsvoller Bereich: Sie erfordert genaue Kenntnisse der periorbitalen Anatomie, der Lidmechanik, der Nerven und des Weichgewebes. Ziel ist eine medizinisch klare Korrektur, die Sehfunktion, Lidschluss und individuelle Gesichtszüge respektiert – keine standardisierte Veränderung.

Untersucht und – bei passender Indikation – operiert werden Oberlid und Unterlid einzeln oder kombiniert. Überschüssige Haut und bei Bedarf tiefer liegende Gewebe werden so dosiert, dass die natürliche Lidform erhalten bleibt. Nachbarregionen wie Braue und Stirn beurteilen wir mit, weil sie die Lidstellung mitbestimmen können; nicht jeder Befund braucht dort einen eigenen Eingriff. Ein Facelift repositioniert dagegen abgesunkenes Gesichtsgewebe und ersetzt keine Lidstraffung.

Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant. Für Lidstraffung und, soweit kombiniert, Facelifting rechnen wir mit einer sozialen Auszeit von etwa fünf bis sieben Tagen, in der in der Regel auch die Fäden entfernt werden. Schwellung und Bluterguss sind in dieser Zeit häufig und klingen individuell ab. Nutzen, Grenzen, Risiken und Alternativen werden vorab aufgeklärt. Der individuelle Verlauf kann von dieser Orientierung abweichen.

04 · Sedierung & Narkose

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Sedierung & Narkose

Je nach Eingriff und persönlicher Situation kommen örtliche Betäubung, Sedierung oder Vollnarkose infrage. Die Auswahl erfolgt nach medizinischer Vorgeschichte, Umfang der Behandlung und individuellem Sicherheitsbedarf.

Die Inhalte dienen der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine persönliche Untersuchung, Diagnose oder individuelle Aufklärung über Nutzen, Grenzen, Risiken und Alternativen.

Klar beantwortet

Häufige Fragen

Ausführliche Einordnung mit Quellen steht unter Wissen.

Was unterscheidet MKG von rein zahnärztlicher Oralchirurgie?+

Als MKG-Fachärzte verbinden wir Humanmedizin und Zahnmedizin in einer mehrjährigen Facharztweiterbildung – das geht über rein zahnärztliche Oralchirurgie hinaus. Das gilt auch für Implantologie und Knochenaufbau bei anspruchsvollen Situationen.

Wann kommen kurze Implantate infrage?+

Kurze Implantate können in ausgewählten Situationen eine Option sein, vorhandenen Knochen zu nutzen. Ob und in welchem Umfang Knochenaufbau vermieden werden kann, hängt von Befund und Versorgungsform ab. Studien nutzen teils abweichende Längendefinitionen (z. B. <8 mm bei Overdentures gegenüber anderen Grenzwerten in weiteren Übersichten); die praxisinterne KUS-Orientierung ≤6 mm ist keine Studiendefinition.

Müssen Weisheitszähne grundsätzlich entfernt werden?+

Nein. Bei Entzündungen, Platzmangel, Schäden an Nachbarzähnen oder schwieriger Lage – etwa dicht am Nerv – ist die MKG-fachärztliche Beurteilung entscheidend, bevor operiert wird.

Warum gehört die Lidchirurgie zur MKG?+

Funktionelle und ästhetische Eingriffe an Lidern und Gesicht erfordern Kenntnisse von Anatomie, Nerven und Weichgewebe, die zur mund-, kiefer- und gesichtschirurgischen Weiterbildung gehören.

Wird Ober- und Unterlid operiert?+

Bei passender Indikation ja – einzeln oder kombiniert. Die Entscheidung folgt der Untersuchung, nicht einem festen Paket.

Wie lange fällt man nach einer Lidstraffung aus?+

Mit einer sozialen Auszeit von etwa fünf bis sieben Tagen ist zu rechnen; in diesem Zeitraum erfolgt in der Regel der Fadenzug. Das ist eine Orientierung nach den hier üblichen Verläufen, kein festes Heilversprechen.

Medizinische Einordnung

Bei passendem Befund bietet MEDIKUSS Gingivektomie, chirurgische Kronenverlängerung und Lippenreposition an. Soll die sichtbare Zahnlänge auch Richtung Lippe am Zahnfleischsaum vergrößert oder der Zahnfleischverlauf gleichmäßiger gestaltet werden, prüft MEDIKUSS eine Gingivektomie beziehungsweise Kronenverlängerung insbesondere im Rahmen von Veneer- und Full-Mouth-Planungen; das kann einzelne Zähne oder mehrere betreffen. Die Indikation richtet sich nach Ursache, Knochenniveau und Weichgewebe; eine reine Weichgewebskorrektur ist nicht in jeder Situation biologisch sinnvoll.

Individuelle Einordnung

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