Wer untersucht und behandelt?
Untersucht und behandelt werden Sie in der Praxis. Die zahnmedizinische Einordnung und — wo Knochen, Weichgewebe oder eine chirurgische Teilfrage berührt werden — die MKG-fachärztliche Beurteilung liegen bei Hans Krehn. Zahnmedizin, Zahntechnik und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie werden an einem Ort gemeinsam geplant. Welche Lösung sinnvoll ist, entscheidet der individuelle Befund.
Welche Rolle hat das Meister-Praxislabor?
Form, Farbe und Passung entstehen im Meister-Praxislabor chairside: Patient, Zahnarzt und Zahntechnik sprechen direkt. Digitale Planung und die keramische Umsetzung bleiben dadurch in einem Durchgang. Das Labor ersetzt keine Untersuchung und keine Aufklärung über Grenzen und Alternativen.
Untersuchung, Fotografie, Scan, Planung, Einprobe, Eingliederung
Zuerst werden Zähne, Zahnfleisch, Biss und Gesichtsproportionen untersucht. Fotos und digitale Scans machen Form und Ausgangslage nachvollziehbar. Daraus entsteht die Planung. Ein Mock-up kann Form und Wirkung vor der definitiven Keramik sichtbar machen; bei Bedarf testen wir die vorgesehene Situation zunächst als Einprobe. Die Eingliederung folgt, wenn Passung, Ästhetik und Funktion in der Untersuchung tragen. Das ist der Ablauf, keine Zusage eines bestimmten Ergebnisses.
Non-Prep Veneers Hamburg
Non-Prep Veneers sind hauchdünne Keramikschalen, die ohne klassisches Beschleifen auf die Zahnoberfläche geklebt werden. Sie können Form, Farbe, kleine Abstände und ausgewählte Fehlstellungen verändern — aber nur, wenn Zahnstellung, Platz, Schmelz, Biss und Proportionen eine additive Versorgung erlauben. Geeignet können kleine Zähne, Lücken oder der Wunsch nach einer kontrollierten Verfeinerung sein. Die Eignung entscheidet die individuelle Untersuchung, nicht der Name der Technik.
Wann Minimal-Prep näherliegt — und wo die Grenzen sind
Nicht jede Situation lässt sich ohne Präparation lösen. Stark vorstehende Zähne, ausgeprägte Fehlstellungen, große Füllungen, Erkrankungen oder ungünstige Belastungen können eine andere oder eine minimalinvasive Präparation erfordern. Das Ziel ist nicht Non-Prep um jeden Preis, sondern die ästhetisch und funktionell überzeugendste Lösung mit maximalem Erhalt gesunder Zahnsubstanz. Die vertiefende Einordnung steht unter Wissen.
Biss, Funktion, Zahnfleisch und Gummy Smile
Bei verkürzten Zähnen und Verlust der Bisshöhe planen wir oft gemeinsam mit einer Bisshebung. Zeigt sich beim Lächeln viel Zahnfleisch, klären wir die Ursache vor der Veneerplanung: Keramik verändert die Zahnform, nicht den Zahnfleischverlauf. Veneers behandeln weder den Zahnfleischsaum noch die Beweglichkeit der Oberlippe. Wer ein Gummy Smile allein mit Keramik lösen möchte, riskiert eine Versorgung, die die Ursache offenlässt.
Terminaufnahme
Termine vereinbaren Sie telefonisch, über das Kontaktformular oder über Doctolib. Adresse und Telefonnummer stehen auf jeder Seite im Footer und in der Terminleiste. Die Untersuchung in Hamburg bleibt Voraussetzung für Indikation und Planung.
Häufige Fragen
Müssen Zähne für Non-Prep Veneers beschliffen werden?
Bei einer echten Non-Prep-Versorgung wird keine gesunde Zahnsubstanz beschliffen; die Eignung entscheidet die individuelle Untersuchung.
Wie wird das Ergebnis geplant?
Mit Fotografie, digitalem Scan, Designplanung und bei Bedarf einem Mock-up, das die vorgesehene Form vorab sichtbar macht.
Behandeln Veneers ein Gummy Smile?
Veneers verändern Form, Farbe und Proportion der Zähne. Sie verschieben weder den Verlauf des Zahnfleischs noch die Beweglichkeit der Oberlippe. Ein sichtbar hoher Zahnfleischanteil kann dadurch optisch anders wirken; die Ursache wird damit nicht behandelt.
Weiterlesen
- Wissen: Non-Prep Veneers — Möglichkeiten und Grenzen
- Wissen: Gummy Smile
- Bisshebung bei Abrasionsgebiss
- 109FIFTY: Non-Prep Veneers →
Die Inhalte dienen der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine persönliche Untersuchung, Diagnose oder individuelle Aufklärung über Nutzen, Grenzen, Risiken und Alternativen. Keine Ergebnisgarantie.
Medizinische Einordnung
Veneers verändern Form, Farbe und Proportion der Zähne. Sie verschieben weder den Verlauf des Zahnfleischs noch die Beweglichkeit der Oberlippe. Ein sichtbar hoher Zahnfleischanteil kann dadurch optisch anders wirken; die Ursache wird damit nicht behandelt.